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HISTORISCHE MÜHLEN

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Pegnitz – Zaussenmühle

Allgemeine Information

Ihren Namen hat die Zaußenmühle vom ersten Besitzer Hans Zauß, der sie um 1450 errichtet hat. Nach dem 30-jährigen Krieg war sie jahrzehntelang eine Ruine, bis Hans Dennerlein sie im Jahre 1710 als eindrucksvolles Fachwerkhaus wieder aufbaute. Letzter Mühlenbesitzer war der Rotgerber Johann Jakob Wagner, der sie kurz vor seinem Tod der Stadt Pegnitz vererbte. 1976 wurde sie renoviert und an einen Gastwirt verpachtet. Später wurde auch das neue Mühlrad eingebaut, welches heute noch funktionsfähig ist. Heute beherbergt die Zaußenmühle ein gemütliches Gasthaus.

Die Pegnitzquelle

Hinter der Zaußenmühle Pegnitz findet sich die eingefasste Pegnitzquelle auf 425 Meter Höhe nahe dem Schlossberg. Die Pegnitzquelle ist eine typische Karstquelle der Fränkischen Schweiz. Der Ablauf des Quelltopfes gibt dem Fluss Pegnitz seinen Namen. Eigentlich entspringt die Pegnitz im Lindenhardter Forst als Fichtenohe, die Richtung der Stadt Pegnitz fließt. Sie hat bereits eine Fließstrecke von 22 Kilometern hinter sich, wo der deutlich wasserärmere abfließende Bach der Pegnitzquelle in die Fichtenohe mündet. Ab diesem Punkt heißt der Bach Pegnitz. Die Schüttung des Quelltopfes war früher so stark, dass dort die Zaußenmühle betrieben werden konnte.

Zu früheren Zeiten war die Pegnitzquelle auch für die Versorgung der Stadt mit sauberem Trinkwasser zuständig. Die mittlere Quellschüttung beträgt heute etwa 5 Liter pro Sekunde; sie ist jedoch stark von Niederschlägen abhängig.

Info-Box

Zaussenmühle auf facebook

Touristinfo Pegnitz
Hauptstraße 73
91257 Pegnitz
Tel.  09241/723-11
touristinfo@pegnitz.de

Website der Stadt Pegnitz

Historische Bilder

Fotos: Stadt Pegnitz

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