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barocke Prachtbauten

Prachtbauten  in der Region

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ZU DEN PRACHTBAUTEN

Eigentliche Prachtbauten aus der Barock- und Markgrafenzeit gibt es in Bayreuth viele, in Kulmbach einige, in der Region nur sehr wenige. Wir legen daher bei diesem Thema den Schwerpunkt auf die städtische Baukultur in unmittelbarer Nähe des Bayreuther Hofes. Die Blütezeit unter dem Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine (1735-1763) lässt sich an ganzen Straßenzügen ablesen, von denen wir hier die Friedrichstraße und den Gontardhügel am Schlossberglein herausgreifen. In der barocken Friedrichstraße können Sie nicht nur den einheitlichen, vom Hofbauamt vorgegebenen Baustil bewundern, sondern Haus für

Haus bei einem virtuellen Spaziergang neu entdecken, denn nicht nur das imposante Steingraeber-Palais und der Gartenportikus des einstigen Ellrodt-Palais lohnen einen Blick. Hinter den Kulissen anderer „Hausnummern“ verbargen sich zur Markgrafenzeit z.B. die Postei, die Universität, die Akademie der Künste und Wissenschaften, das katholische Oratorium, die Reithalle mit Theater oder das Waisenhaus. Und zur Prominenz späterer Bewohner gehörten Mozarts „Bäsle“ und der Dichter Jean Paul. Die Hofarchitekten Joseph Saint Pierre und der junge Carl Philipp Christian von Gontard prägten die Architektur der Stadt. Gontard ging – wie viele der Bayreuther Künstler – nach dem Tode von Markgraf Friedrich 1764 nach Potsdam und Berlin in die Dienste Friedrichs des Großen, so dass dort viele Bauwerke und Stadtviertel von der hiesigen markgräflichen Baukunst profitierten.

In Kulmbach ist es das Rathaus von 1752 mit der von Hofarchitekt Joseph Saint Pierre entworfenen Fassade -„ein Schmuckstück des Bayreuther Rokoko“, vor dem sich die Eröffnung der Kulmbacher Bierwoche mit Tanz der Büttner und Auftritt des Markgrafenpaares besonders dekorativ ausnehmen. Die Kulmbacher Rats- und Schlossbaumeister Johann Georg Hoffmann und Johann Matthäus Gräf zeichneten für die Baudurchführung des Neubaus verantwortlich.

Aus dem Landkreis Bayreuth wählten wir zwei Beispiele, die das wachsende bürgerliche Selbstbewusstsein in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts illustrieren – beide mit Namen aus der Familie Künneth verbunden: Die kleine versteckte Künneth-Eremitage (um 1760 bis 1790) des markgräflichen Superintendenten/Dekan Johann Theodor Künneth in Creußen, ein „Mini-Prachtbau“ und die wahrscheinlich einzige bürgerliche Eremitage aus dem 18. Jahrhundert  in Deutschland, und andererseits das repräsentative und frisch renovierte Künneth-Palais von 1782 in Gefrees, Stolz des Metzgermeisters und zeitweise Bürgermeisters der Stadt, Johann Heinrich Künneth.

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