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barocke Prachtbauten & -Strassen

ST. GEORGEN – LITERATUR
Die Literatur zur Geschichte von Bayreuth-Sankt Georgen als barocker Planstadt am Brandenburger Weyer ist erfreulich-umfangreich. In den entsprechenden Themen-Bildkacheln auf unserer Webseite begnügen wir uns daher mit speziellen Hinweisen und leiten ansonsten auf diese übergreifende Literatur-Kachel weiter, um die anderen Kapitel zu entlasten. Da es im Bayreuther Stadtteil Sankt Georgen mehrere aktive Initiativen und Bürgervereine zur Ortsgeschichte gibt, gaben auch die beiden 300-Jahre-Jubiläen zum Ort (1702-2002) und zur Ordenskirche (1711-2011) Anlass für „verdichtete“ Publikationen.
Jubiläums-Literatur
Seither ist nicht mehr viel Neues erschienen, obwohl es 2026 dazu noch einmal Anlass gegeben hätte, denn . . .
Der 300. Todestag von Gründer-Markgraf Georg Wilhelm (1678-1726) im Jahre 2026,
dem wir u.a. auch die Eremitage verdanken, ist der Bayreuther Öffentlichkeit entgangen. Sie war 2025 mit dem 200. Todestag des Dichters Jean Paul (1763-1825) und 2026 mit 150 Jahren Richard Wagner-Festspielen okkupiert (1876-2026). Und auch die „hohen Wellen“, die der gleichzeitige 300. Todestag des befreundeten bayerischen Kurfürsten und „Türkensiegers“ Max Emanuel (1662-1726) in München, Ingolstadt, Schleißheim und Nymphenburg auslöste, erreichten das fränkische Oberland offenbar nicht. Der überregionale Vergleich hätte dem regionalen Selbstbewusstsein vielleicht etwas aufgeholfen. Denn während man sich „unseres Markgrafen“ oft etwas zu schämen scheint („verschwenderisch“, „etwas verrückt“ . . .), hat man weiter südlich keine Probleme damit, exzentrische Fürsten noch einmal auf den Thron zu hieven und dem zeitgenössischen Publikum im Zeitalter der Influencer und „freien Radikalen“ zu verraten, wie man „zur Legende wird“ und was wir ihnen touristisch und museal, kulturell und wirtschaftlich etc. für unser Erholungs-, Individualisierungs-, Bildungs- und Festleben alles verdanken. Die damaligen „Friedens-Investitionen“ haben sich längst amortisiert, per „Umwegrentabilität“ – auch im Sinne von „Kultur für alle“. Und dass die Osmanen (Türken) damals nicht weiter als bis nach Wien vordringen konnten, verdanken wir ihnen (und ihren Reichsarmeen) auch.
HIER gehts zum Flyer:
Making Max Emanuel – Wie wird man zur Legende?
Mögen also die insgesamt XX St. Georgen-Kapitel auf unserer Webseite ein kleiner (bleibender) Jubiläums-Gedenk-Ausgleich sein
(Ariadne-Faden dazu am Ende dieses Beitrags!)
Buch-Literatur zu Sankt Georgen
Als spannende, gut bebilderte und umfassende Buch-Monografie empfehlen wir das immer noch aktuelle Standardwerk von Christoph Rabenstein/Roland Werner: St. Georgen, Bilder & Geschichten. Dieser Band kann ebenso wie die folgenden Bücher zum Thema, die dort ediert wurden, direkt beim Verlag bestellt werden:
- 1992. Stefanie Gansera-Söffing: Die Schlösser des Markgrafen Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth
- 1994. Christoph Rabenstein/Roland Werner: St. Georgen, Bilder & Geschichten
- 2000. Horst Fischer: St Georgen – Das Häuserbuch
- 2002. Christoph Rabenstein (Hg): 300 Jahre St. Georgen (1702-2002)
- 2008. Anita Gutmann: Hofkultur in Bayreuth zur Markgrafenzeit (1603-1726)
Kontakt:
Dr. Christoph RABENSTEIN, Verlag C. und C. Rabenstein
95448 Bayreuth, Monplaisirstraße 5.
Telefon: 0921-99296
E-Mail: christoph.rabenstein@t-online.de
Literaturverzeichnis
Christoph Rabenstein hat uns außerdem genehmigt, sein ausführliches Literaturverzeichnis (Stand 1994) HIER als PDF zu präsentieren, wofür wir uns ausdrücklich bedanken wollen. Dadurch genügen in den Einzelkapiteln auf der Webseite Aktualisierungen und kurze Hinweise, die anhand dieser Liste vervollständigt werden können. Da die Liste viele Artikel enthält sind, die in regionalen Zeitschriften erschienen sind bietet es sich an, beim Stadtarchiv Bayreuth um Kopien anzufragen (kostenpflichtig).
Kontakt: Stadt Bayreuth – Stadtarchiv
Seestr. 1, 95448 Bayreuth | Postfach 10 10 52, 95410 Bayreuth | Telefon: 0921-150 833 0 | Email: stadtarchiv@stadt.bayreuth.de
Buch-Empfehlungen
Ein Klick auf die Bilder vergrößert diese.
Basis-Literatur in Buchform zur Geschichte von (Bayreuth-)Sankt Georgen (und seiner Markgrafen im 18. Jh) gruppieren wir im Folgenden optisch. Sie ist überschaubar, aber zum Teil nur noch antiquarisch oder online zu beziehen.
Kunst, Kunsthandwerk & Hofkultur
Historische Quellen & Reiseberichte
St. Georgen im Rahmen der Stadtgeschichte von Bayreuth
Und hier noch einmal das Puzzle St. Georgen im 18. Jh. . . .
auf unserer www.markgrafenkultur.de
Die Geschichte von St. Georgen beginnt zwar mit Markgraf Georg Wilhelm, zieht sich bei uns aber durch das ganze barocke 18. Jahrhundert hindurch (mit insgesamt 5 Markgrafen) und bis in die heutige Zeit.
Der Stadtteil hat an barocken Bauten, Straßen und Anlagen so viel zu bieten, dass er ohne weiteres eine eigene, kleinere Webseite füllen könnte. Auch bietet seine Geschichte viel interessanten Stoff zur Alltags- und Hofkultur, zur Sozial- und Industriegeschichte. Hier die Übersicht (und auch gleich die Links), wo Sie St. Georgen-Beiträge auf der Themen-Liste unserer Webseite finden können:
- Das Ordensschloss St. Georgen (& Roter Adler-Orden) beim Thema Schlösser
- Den Brandenburger See mit Matrosengasse, Theater/Opernhaus mit Seekulisse, Weyerhaus, Roseninsel, Seeschlachten & Seefesten sowie den barocken Gartenanlagen beim Thema Parks & Gärten
- Ordenskirche & Stiftskirche St. Georgen beim Thema Markgrafenkirchen
- Planstadt Zentrum St. Georgen und Barocke Einzelbauten hier als eigene „Kachel-Beiträge“ beim Thema Prachtbauten & Prachtstraßen
- Kurz-Biografien des Markgrafen Georg Wilhelm (1678/1712-1726) – und der anderen Markgrafen – beim Sonderthema Markgrafengeschichte. Dort ist dann irgendwann auch ein Beitrag zum Roter Adler-Orden geplant, der in
St. Georgen 2011 als Orden de la Sincérité gegründet wurde.

















