Entdecke

barocke Prachtbauten & -Strassen

ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

ST. GEORGEN – LITERATUR

Die Literatur zur Geschichte von Bayreuth-Sankt Georgen als barocker Planstadt am Brandenburger Weyer ist erfreulich-umfangreich. In den entsprechenden Themen-Bildkacheln auf unserer Webseite begnügen wir uns daher mit speziellen Hinweisen und leiten ansonsten auf diese übergreifende Literatur-Kachel weiter, um die anderen Kapitel zu entlasten. Da es im Bayreuther Stadtteil Sankt Georgen mehrere aktive Initiativen und Bürgervereine zur Ortsgeschichte gibt, gaben auch die beiden 300-Jahre-Jubiläen zum Ort (1702-2002) und zur Ordenskirche (1711-2011) Anlass für „verdichtete“ Publikationen.

Jubiläums-Literatur

2000. Horst Fischer:
St Georgen – Das Häuserbuch

2002. Christoph Rabenstein (Hg):
300 Jahre St. Georgen (1702-2002)

2011. Norbert Aas (Hg): 300 Jahre Ordenskirche Bayreuth-St. Georgen (1711-2011)

Seither ist nicht mehr viel Neues erschienen, obwohl es 2026 dazu noch einmal Anlass gegeben hätte, denn . . .

Der 300. Todestag von Gründer-Markgraf Georg Wilhelm (1678-1726) im Jahre 2026,

dem wir u.a. auch die Eremitage verdanken, ist der Bayreuther Öffentlichkeit entgangen. Sie war 2025 mit dem 200. Todestag des Dichters Jean Paul (1763-1825) und 2026 mit 150 Jahren Richard Wagner-Festspielen okkupiert (1876-2026). Und auch die „hohen Wellen“, die der gleichzeitige 300. Todestag des befreundeten bayerischen Kurfürsten und „Türkensiegers“ Max Emanuel (1662-1726) in München, Ingolstadt, Schleißheim und Nymphenburg auslöste, erreichten das fränkische Oberland offenbar nicht.  Der überregionale Vergleich hätte dem regionalen Selbstbewusstsein vielleicht etwas aufgeholfen. Denn während man sich „unseres Markgrafen“ oft etwas zu schämen scheint („verschwenderisch“, „etwas verrückt“ . . .), hat man weiter südlich keine Probleme damit, exzentrische Fürsten noch einmal auf den Thron zu hieven und dem zeitgenössischen Publikum im Zeitalter der Influencer und „freien Radikalen“ zu verraten, wie man „zur Legende wird“ und was wir ihnen touristisch und museal, kulturell und wirtschaftlich etc. für unser Erholungs-, Individualisierungs-, Bildungs- und Festleben alles verdanken. Die damaligen „Friedens-Investitionen“ haben sich längst amortisiert, per „Umwegrentabilität“ – auch im Sinne von „Kultur für alle“. Und dass die Osmanen (Türken) damals nicht weiter als bis nach Wien vordringen konnten, verdanken wir ihnen (und ihren Reichsarmeen) auch.

Ein Klick auf die Bilder vergrößert diese.

HIER gehts zum Flyer:
Making Max Emanuel – Wie wird man zur Legende?

Der pompöse Leichenzug
des Bayreuther Markgrafen Georg Wilhelm.

Mögen also die insgesamt XX St. Georgen-Kapitel auf unserer Webseite ein kleiner (bleibender) Jubiläums-Gedenk-Ausgleich sein
(Ariadne-Faden dazu am Ende dieses Beitrags!)

Buch-Literatur zu Sankt Georgen

Als spannende, gut bebilderte und umfassende Buch-Monografie empfehlen wir das immer noch aktuelle Standardwerk von Christoph Rabenstein/Roland Werner: St. Georgen, Bilder & Geschichten. Dieser Band kann ebenso wie die folgenden Bücher zum Thema, die dort ediert wurden, direkt beim Verlag bestellt werden:

  • 1992. Stefanie Gansera-Söffing: Die Schlösser des Markgrafen Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth
  • 1994. Christoph Rabenstein/Roland Werner: St. Georgen, Bilder & Geschichten
  • 2000. Horst Fischer: St Georgen – Das Häuserbuch
  • 2002. Christoph Rabenstein (Hg): 300 Jahre St. Georgen (1702-2002)
  • 2008. Anita Gutmann: Hofkultur in Bayreuth zur Markgrafenzeit (1603-1726)

Kontakt:
Dr. Christoph RABENSTEIN, Verlag C. und C. Rabenstein
95448 Bayreuth, Monplaisirstraße 5.
Telefon: 0921-99296
E-Mail: christoph.rabenstein@t-online.de

Literaturverzeichnis

Dieses Literaturverzeichnis – HIER als PDF – durften wir dem Standardwerk von Dr. Christoph Rabenstein (und dem Fotografen Roland Werner) zu St. Georgen entnehmen: Bilder und Geschichten. St. Georgen, 1994. Es enthält die umfangreiche lokal- und regionalhistorische Spezialliteratur bis dahin. Danach ist, wie erwähnt, im Wesentlichen nur um die Jubiläumsjahre 2002 (St. Georgen) und 2011 (Ordenskirche) Neueres bzw. Zusammenfassendes publiziert worden. Für überregionale Vergleiche – vor allem zu Militärwesen und Hofkultur – ist auf andere Quellen hinzuweisen. Hier füllt die 2008 erschienene Arbeit von Anita Gutmann zur Hofkultur in Bayreuth zur Markgrafenzeit 1603-1726 eine wesentliche Lücke (auch im Literaturverzeichnis). In den einzelnen Kapiteln zu St. Georgen auf dieser Webseite ergänzen wir die Quellen. Eine zusammenhängende Geschichte der Bayreuther Markgrafen fehlt bis heute, auch zu ihren Ordensgemeinschaften. Wir haben daher den verdienstvollen Versuch einer entsprechenden „Zusammenschau“ von Gustav Schmidt (2000 als Heimatbeilage erschienen) in die Literaturübersicht samt Coverbild mit aufgenommen, auch wenn diese „für Auswärtige“ nicht so leicht zugänglich ist. Ansonsten sind die verschiedenen sehr gründlichen Buchwerke zur „Geschichte von Bayreuth“, deren Cover im Kapiteltext auch abgebildet werden, ein dankbarer Ersatz. Da die Liste viele Artikel enthält sind, die in regionalen Zeitschriften erschienen sind, bietet es sich an, beim Stadtarchiv Bayreuth um Kopien anzufragen (kostenpflichtig).
*AO = Archiv für Oberfranken. Die Liste der Aufsätze steht im Netz. Die Aufsätze sind NICHT online! Der Historische Verein Oberfranken fasst die einzelnen Fachartikel in Jahresbänden zusammen, die man über den Buchhandel erwerben kann.

Kontakt: Stadt Bayreuth – Stadtarchiv
Seestr. 1, 95448 Bayreuth | Postfach 10 10 52, 95410 Bayreuth | Telefon: 0921-150 833 0 | Email: stadtarchiv@stadt.bayreuth.de

Buch-Empfehlungen

Ein Klick auf die Bilder vergrößert diese.

Basis-Literatur in Buchform zur Geschichte von (Bayreuth-)Sankt Georgen (und seiner Markgrafen im 18. Jh) gruppieren wir im Folgenden optisch. Sie ist überschaubar, aber zum Teil nur noch antiquarisch oder online zu beziehen.

Kunst, Kunsthandwerk & Hofkultur

1959 – August Gebessler

1982 – Hans-Joachim Bauer

1983 – Karl Sitzmann

1992 – S. Gansera-Söffing

2008 – Anita Gutmann

Historische Quellen & Reiseberichte

1795 – J. C. Reiche

1993 – Ingo Toussaint

1998 – Ingo Toussaint

1984 – Manfred Eger

1976 – Heinrich Bauer

Die bayreuther Markgrafen & St. Georgen im Rahmen der Stadtgeschichte von Bayreuth

1833, 1901 – J. W. Holle

1949 – Karl Hartmann

1993 – Karl Müssel

1993 – Rainer Trübsbach

2007 – Herbert Popp

Und hier noch einmal das Puzzle St. Georgen im 18. Jh. . . .
auf unserer www.markgrafenkultur.de

Die Geschichte von St. Georgen beginnt zwar mit Markgraf Georg Wilhelm, zieht sich bei uns aber durch das ganze barocke 18. Jahrhundert hindurch (mit insgesamt 5 Markgrafen) und bis in die heutige Zeit.

Die einstige Planstadt (heute Stadtteil von Bayreuth) hat an barocken Bauten, Straßen und Anlagen so viel zu bieten, dass sie ohne weiteres eine eigene, kleinere Webseite füllen könnte. Auch bietet ihre Geschichte viel interessanten Stoff zur Alltags- und Hofkultur, zur Sozial- und Industriegeschichte. Hier die Übersicht (und auch gleich die Links), wo Sie St. Georgen-Beiträge auf der Themen-Liste unserer Webseite finden können:

ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT