
„neu aufgerollt – Wilhelmines Erbe“
Die Ausstellung „Neu aufgerollt – Wilhelmines Erbe“ präsentiert historische Denkmale, die unter der Herrschaft der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth entstanden sind.
Kirchen, Schlösser und Parks wurden von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Christian-Ernestinums mit ihren Handykameras in Szene gesetzt, sodass der junge, frische und zuweilen auch freche Blick auf alte Denkmale auf den 13 großformatigen Rollups festgehalten ist.
Ergänzend verfassten die Schülerinnen und Schüler erläuternde Texte zu den Denkmalen in barrierefreier leichter Sprache.

Das P-Seminar
In Projekt-Seminaren proben angehende Abiturientinnen und Abiturienten den Ernstfall. Sie verlassen den Schutzraum der Schule und schultern gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Kultur und Verwaltung ein Projekt, das sie planen, organisieren und durchführen.
Das P-Seminar „Neu aufgerollt – Wilhelmines Erbe“ besteht aus 12 Schülerinnen und Schülern des Gymnasium Christian-Ernestinum, die von der Lehrkraft Dr. Heiko Weiß betreut werden: Adele Boffa-Ballaran, Christopher Gießübel, Jannik Helmdach, Nikolas Kiani, Konstantin Knopf, Nick Lehnig, Pascal Mattern, Carlo Meister, Marlene Olbricht, Lisa Pannhausen, Simon Schnorbach, Johanna Wagner.

Projektidee
Vier Leitlinien liegen der Arbeit im P-Seminar „Neu aufgerollt – Wilhelmines Erbe“ zugrunde:

Kulturelles Erbe schätzen lernen
In Führungen, Gesprächen und Diskussionen begegneten die Schülerinnen und Schüler den Denkmalen aus der Zeit der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth (1709-1758).
Angeleitet von Fachleuten aus den Reihen der Projektpartner entdeckten sie die Schätze der Region. Ganz nebenbei wurde so die Bedeutung dieser alten Denkmale für unsere Gegenwart bewusst. So wurde Wertschätzung für den Denkmalschutz aufgebaut.

Frischer Blick auf alte Denkmale
Wilhelmines Welt ist eine vergangene Welt. Diese mittlerweile fast 300 Jahre alten Denkmale laden zur Entdeckung ein. Die Jugendlichen sollten einen eigenen Weg des Umgangs in der Auseinandersetzung mit Wilhelmines Erbe finden.
Es sollten frische, unverbrauchte, ungewöhnliche, auch bewundernde und faszinierte, jedoch ebenso zuweilen freche Blickwinkel sein, die sie in der Ausstellung präsentieren.

Niedrige Schwellen für Schülerinnen und Schüler
Der Besuch in Schlössern, Kirchen und Museen bietet zwar eine gern gesehene Abwechslung im Schulalltag, wirkliches Interesse rufen diese Denkmale jedoch bei den Schülerinnen und Schülern eher selten hervor.
Sobald jedoch Museumspädagogik und digitale Medien ins Spiel kommen, sieht das ganz anders aus: Plötzlich werden die alten Gemäuer und Parkanlagen spannend und beginnen zu erzählen … Die Fotos wurden mit den Smartphones der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgenommen. Es sind die Geräte, die den Alltag der Schülerinnen und Schüler und auch ihre Freizeit prägen. Und nun entdeckten sie damit Wilhelmines Erbe.

Niedrige Schwellen für Besucherinnen und Besucher
Mit der Ausstellung wollen die Schülerinnen und Schüler für Wilhelmines Erbe werben. Angesprochen werden sollen dabei auch Menschen, die bisher kaum in Kontakt mit den reichen Kulturschätzen unserer Region gekommen sind. Die Bilder und Texte wollen Hemmschwellen abbauen. Daher wurden die Texte bewusst an die barrierefreie leichte Sprache angenähert.
Die Türen der Denkmale stehen offen – alle Besucherinnen und Besucher sind willkommen. Niemand soll sich ausgeschlossen fühlen. So versteht sich die Ausstellung als Einladung zum Staunen und zum Entdecken.
Wie geht es weiter?
Nach der Präsentation im Bayreuther Schloss kann die Ausstellung an Partner aus der Region und auch darüber hinaus verliehen werden. Geplant ist u.a. auch eine Schau in Kulmbach.
Gerne präsentieren wir die Rollups auch bei Ihnen!
Kontakt: dr.heiko.weiss@gce-bayreuth.de
Fachliche Partner und Unterstützer
Um ein solches Projekt schultern zu können, braucht es verlässliche und großzügige Partner, die fachliche und finanzielle Unterstützung bieten. Das P-Seminar nahm im Schuljahr 2019/20 teil an „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“, dem Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Für „Neu aufgerollt – Wilhelmines Erbe“ haben sich viele Projektpaten stark gemacht.
























